Allison sorgt für einen perfekten Auftakt des Festivals im gut gefüllten großen Saal des "Scala". Aber es wird noch besser: mit Ian Parker, der den zweiten Abend eröffnet. Der Engländer ist zwar erst 31. Doch was er 80 Minuten lang veranstalt, schafft manch' Routinier nicht. Parker spielt mal den ursprünglichen, dreckig-verschwitzt klingenden Blues. Er bringt mit ins Mikrofon gestöhnten und gesäuselten Textzeilen die ganze Obszönität dieser Musik auf die Bühne. Aber er hat auch Pop- Melodien im Repertoire. Er klingt nach dem U2-Gitarristen "The Edge". Er klingt nach Mark Knopfler. Er beherrscht Country. Er beherrscht Folk. Er beherrscht die ganze Palette der Americana-Musik, die so fest in seinem Gitarrenspiel verwurzelt ist, dass man schnell die englische Herkunft vergisst. Parker klingt nicht nach Großbritannien. Parker in seinen verschlissenen Jeans klingt nach Hitze, Wüste, nach Dreck, nach dem Amerika der Geknechteten in den abseits gelegenen Industriestädten. Ein starker, ein leidenschaftlicher Auftritt |
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Allison was a perfect prelude of the festival in the packed main hall of the "Scala" in Opladen. But it got even better, with Ian Parker opening the second part of the evening. The Englishman is only 31, but what he did in 80 minutes was better then some well known stars. Parker plays original, dirty-sounding sweaty blues. His gruff delivery into the microphone conveys the raw emotion of his live music. But he also has pop tunes in his repertoire. It sounds like the U2 guitarist The Edge. It sounds like Mark Knopfler. He dominated Country, he dominated Folk, he dominated the whole range of Americana music. You get so engrossed in his guitar playing that that you quickly forget his English origin. Parker does not sound like he's from the UK. Parker in his worn jeans sounds like heat, desert, and dirt, like poor Americans toiling in remote industrial towns. A strong and passionate performance! . |
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